INFO: (pbm/al). Im Zeichen des 80. Todestages des seligen Clemens August von Galen stand am Freitag und Samstag, 13. und 14. März, die diesjährige Gebetszeit „24 Stunden für den Herrn“ im St.-Paulus-Dom Münster. Clemens August Kardinal Graf von Galen war von 1933 bis 1946 Bischof von Münster. Berühmt wurde er durch sein mutiges öffentliches Auftreten gegen den Nationalsozialismus. Er starb am 22. März 1946 im Alter von 68 Jahren, rund einen Monat nach seiner Ernennung zum Kardinal. 2005 sprach ihn Papst Benedikt XVI. selig.
Die Gebetszeit „24 Stunden für den Herrn“ begannt am 13. März mit einer Vesper mit Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, die besonders des 80. Todestags Clemens August Graf Kardinal von Galens gedachte. Daran schloss sich eine Prozession durch den Dom zum Grab des Kardinals in der Ludgeruskapelle an. Bei den Gebetsstunden stand eine erstmal öffentlich zu hörende Tonaufzeichnung einer Ansprache des Kardinals im Zentrum. Mit Bezug zu von Galens berühmten Predigten gaben in den Gebetsstunden Propst Hans-Bernd Serries aus Billerbeck und Pfarrer André Ciszewski aus Dinklage Impulse. Die darauffolgenden Gebetsstunden gestalteten jeweils zur vollen Stunde wechselnd Orden, Gruppen und Gemeinschaften. Die „24 Stunden für den Herrn“ endeten am 14. März mit einer von Domkapitular Prof. Dr. Michael Höffner geleiteten Vesper. Die Gebetszeit „24 Stunden für den Herrn“ geht auf eine 2014 von Papst Franziskus begründete Initiative zurück, an der sich der St.-Paulus-Dom von Anfang an beteiligt.
Lebenstationen: Am 16. März 1878 wird Clemens August Graf von Galen in Dinklage (Münsterland) als Sohn des Zentrumsabgeordneten Ferdinand Graf von Galen und dessen Frau Elisabeth (geb. von Spee) geboren. Nach dem Studium der Theologie in Innsbruck 1898-1903, tritt er nach seinem Studienortwechsel nach Münster dort in das Priesterseminar ein und schließt 1904 sein Studium ab. Nach seiner Priesterweihe wird er Domvikar in Münster und geht 1906 nach Berlin, wo er als Kaplan in der Großstadtseelsorge tätig ist. 1919 wird Galen von St. Matthias in Schöneberg, 1929 Pfarrer an St. Lamberti in Münster. 1933 ernennt ihn Papst Pius XI. zum Bischof von Münster, als Wappenspruch wählte Galen ein Versprechen des Weihekandidaten aus der Liturgie der Bischofsweihe: „Nec laudibus, nec timore“ (lat. „Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll uns bewegen“). Galen verurteilt öffentlich die kirchenfeindliche NS-Politik, fordert ein offensives Vorgehen des Episkopats gegen das NS-Regime, fördert 1934 die Verbreitung der „Studien zum Mythus des 20. Jahrhunderts“, die gegen den NS-Ideologen Alfred Rosenberg gerichtet sind und 1937 die Verbreitung der Enzyklika „Mit brennender Sorge“ von Pius XI., in der das NS-Regime und seine Kirchen- und Rassenpolitik scharf verurteilt werden. 1941 hält Galen selbst drei Predigten, in denen er die Beschlagnahmung von Kirchengut und die Euthanasiemaßnahmen der Nationalsozialisten anprangert. Während Kopien überall in Deutschland verbreitet werden, wendet er sich 1942-1945 vor allem gegen das Bemühen des Regimes, neuheidnische Feiern und Riten einzuführen. Nach Kriegsende 1945 ruft Galen die Siegermächte zu einer humanen Behandlung der deutschen Bevölkerung und der Kriegsgefangenen auf. Am 21. Februar 1946 erhebt ihn Papst Pius XII. in Rom zum Kardinal, nach seiner Rückkehr am 16. März 1946 erhält Galen in Münster einen triumphalen großen Empfang und wird zum Ehrenbürger ernannt. Nur kurz darauf, am 22. März 1946, stirbt Clemens August Graf von Galen in Münster an den Folgen eines Blinddarmdurchbruchs. Am 9. Oktober 2005 wurde Clemens August Graf von Galen von Papst Benedikt XVI. mit dem Apostolischen Schreiben Veritatis splendor und der Seligsprechungsfeier im Petersdom in Rom seliggesprochen.
Homepage zu seinem Leben und Wirken: http://www.galen-archiv.de .
Clemens August Graf von Galen und der NS-Staat
„Nichts ist verloren durch den Frieden, alles kann verloren werden durch den Krieg.“ Mit diesen flammenden Worten hatte der gerade erst fünf Monate amtierende Papst Pius XII. am 24. August 1939 vor dem drohenden Krieg gewarnt – vergeblich. Denn wenige Tage später, am 1. September 1939, überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Der Krieg war entfesselt. Das Verhältnis zwischen deutscher Kirche und NS-Regime war zwiespältig: Einerseits wollte die Kirche die vermeintlichen „vaterländischen Pflichten“ hochhalten; andererseits aber gab es gerade aus ihren Reihen auch viele Mahner und Widerstandskämpfer. Als Hunderttausende katholischer deutscher Soldaten ab 1. September 1939 in den Zweiten Weltkrieg zogen, vermieden die meisten Bischöfe politische Stellungnahmen. Auch als Holocaust und Vernichtungskrieg alles bisher Dagewesene in den Schatten stellten, dachten die Bischöfe in Kategorien vom gerechten Krieg, von der Treue zur von Gott gesetzten Obrigkeit und wollten keine Konfrontation riskieren. Vielen Katholiken waren Kommunismus und Nationalsozialismus gleichermaßen Zeichen für den Verfall einer gottlos gewordenen Welt. Als sich der Nazi-Terror gegen die Bevölkerung verschärfte, saßen sie zwischen den Stühlen: Als Deutsche hofften sie auf den Sieg, mussten zugleich aber befürchten, dass die Nazis dann mit der Kirche abrechnen würden. Die Vorzeichen waren eindeutig: Katholische Erwachsenen- und Jugendverbände waren drangsaliert und verboten, Einrichtungen enteignet und Ordensleute im „Klostersturm“ vertrieben. Über 400 Priester wurden zwischen 1933 und 1945 in ein KZ gebracht, 107 kamen dort zu Tode. 63 weitere Priester wurden hingerichtet oder ermordet, dazu Abertausende aktiver Laien, davon viele in öffentlichen Schauprozessen verurteilt.
Im weitgehend katholischen Münsterland wagte Clemens August Graf von Galen, seit 1933 Bischof von Münster, öffentlich gegen das Regime aufzutreten. Seit seinem Amtsantritt hatte von Galen keinen Zweifel an seiner Kritik an der rassistischen Ideologie und totalitären Herrschaft der NS-Machthabern gelassen. 1936 hielt er am Grab der im dritten Jahrhundert hingerichteten römischen Märtyrer Viktor und Gefährten im Viktors-Dom zu Xanten eine seiner berühmtesten Reden: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“, lautete seine Kampfansage an die Nationalsozialisten. In drei öffentlichen Predigten protestierte er 1941 öffentlich gegen Rechtlosigkeit, Enteignung, Gewalt, Einschüchterung, Terror, und gegen die Vernichtung von „lebensunwertem Leben“. Vor 80 Jahren, am 13. Juli 1941 in St. Lamberti Münster, am 20. Juli 1941 in St. Liebfrauen Überwasser und am 3. August 1941 in St. Lamberti hielt er seine berühmt gewordenen drei Predigten gegen den Terror der Nationalsozialisten und der Gestapo, er kritisierte darin die Vertreibungen von Ordensleuten und die „Euthanasie“, die Vernichtung sogenannten „lebensunwerten Lebens“. Die Predigten lösten lauten Beifall und Zustimmung aus, wurden unzählige Male abgeschrieben, kopiert und unter Lebensgefahr selbst bis an die Fronten vom Nordkap bis Sizilien, vom Atlantik bis an die Ostfront heimlich verteilt. Er war einer der wenigen, die in dieser Weise öffentliche Kritik wagten und seine Standhaftigkeit wurde weltweit anerkannt.
Nur indirekt verurteilten die deutschen Bischöfe den Völkermord an den Juden, etwa mit ihrem „Menschenrechtshirtenbrief“ im März 1942. 1945 wurde die Frage nach dem Verhältnis von katholischer Kirche und Judentum zunächst als ethisch-moralische Frage nach dem Verhalten einzelner Katholiken diskutiert. „Erschüttert stehen wir vor der Offenbarung so furchtbarer Greueltaten in den Konzentrationslagern, vor dem Versuch, ganze Volkschaften zu vernichten“, schrieben die Bischöfe der Kölner und Paderborner Kirchenprovinzen am 29. Juni 1945 und riefen ihre Diözesanen zur „Ehrfurcht vor Gott und Mensch“ auf. Ausführlich zu Schuld und Verantwortung äußerten sich die deutschen Bischöfe in ihrem ersten gemeinsamen Hirtenwort am 23. August 1945: „Wir beklagen es zutiefst: Viele Deutsche, auch aus unseren Reihen, haben sich von den falschen Lehren des Nationalsozialismus betören lassen, sind bei den Verbrechen gegen menschliche Freiheit und menschliche Würde gleichgültig geblieben; viele leisteten durch ihre Haltung den Verbrechen Vorschub, viele sind selber Verbrecher geworden. … Es muss wieder Ehrfurcht herrschen, auch vor der Persönlichkeit des Nächsten! Wir haben es alle noch zu lebendig vor Augen, was aus dem Menschen wird, der entrechtet, misshandelt, seiner Menschenwürde beraubt wird.“ (KNA)
Gedenken an Kardinal von Galen: Zum Jahrestag der Kardinalserhebung von Bischof Clemens August von Galen am 17. Februar vor 80 Jahren, hat die Kirchengemeinde St. Catharina, Dinklage, mit Pfarrer Msgr. Andre Ciszewski ein vielfältiges Jubiläumsprogrammvorgestellt. DOWNLOAD: Jubiläumsprogramm .
Unter dem Titel „IM ZEICHEN DES LÖWEN“ begann das Jubiläumsjahr am 1. November 2025 mit dem Apostolischen Nuntius, S.E. Mons. Nikola Eterovic. An drei Terminen wurde und wird u.a. eine der drei berühmten Predigten des „Löwen von Münster“ vollständig vorgetragen: Sonntag, 22. Februar 2026 um 16.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Catharina mit Priv.-Doz. Dr. Marc Röbel, Rektor der Katholischen Akademie Stapelfeld; Mittwoch, 22. April 2026 um 19.30 Uhr in der Burgkapelle mit den Benediktinerinnen von Kloster Burg Dinklage; Freitag, 22. Mai 2026 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Catharina mit einem Überraschungsgast. Es folgten Stationsmessen an den Samstagen der Fastenzeit, ein Konzert in der Pfarrkirche St. Catharina „Lobpreis trifft Klassik“ und eine Fußwallfahrt von Münster nach Telgte am 7. März, am 13. März 2026 eine Pontifikalvesper im Hohen Dom zu Münster zur Eröffnung der Novene zum 80. Todestag des Kardinals, gefolgt von einer Lichterprozession zu seinem Grab und anschließender Eucharistischer Anbetung, zudem ein Lateinisches Hochamt am 15. März 2026 in der Pfarrkirche St. Catharina mit der Schola Cantorum Vechta und eine Messe zum Kardinalsgeburtstag am 16. März.
Eine Studientagung am 21. März 2026 in Zusammenarbeit mit der Kardinal von Galen-Stiftung und der St. Anna-Stiftung stand auf Burg Dinklage unter dem Titel „Dann ist keiner von uns seines Lebens mehr sicher“. Zum Protest des Bischofs Clemens August von Galen gegen das Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten und heutigen Überlegungen zur „Sterbehilfe“ galt das Hauptreferat von Priv.-Doz. Dr. Winfried Süß, Potsdam, weitere Beiträge lieferten Stefan Kliesch, Dr. Bernhard Birmes und Kornelia Bröring im Rundgespräch mit Urs von Wulfen. Am Abend feierte Weihbischof Wilfried Theising, Bischöflicher Offizial in Vechta die Vigil am Vorabend des Todestages in der Scheunenkirche der Benediktinerinnen.
Zum 80. Todestag am Sonntag, 22. März 2026 feiert Weihbischof Theising um 10.00 Uhr ein Pontifikalamt in der Pfarrkirche St. Catharina, musikalisch begleitet durch die Chorgemeinschaft St. Catharina und das Kolpingorchester Dinklage – anschließender Empfang auf dem Kirchplatz.
Weitere Termine im laufenden Jahr sind:
- 27.04.-04.05.2026: Große Jubiläumswallfahrt von 128 Dinklagern auf den Spuren des Kardinals in Rom
- 31.05.: Tag der Seelsorger um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Catharina mit allen Priestern, Ordensleuten und Seelsorgern, die in St. Catharina geboren wurden oder hier Dienst getan haben.
- 13.09.: das Fest Kreuzerhöhung steht an der Burgkapelle am Sonntag, 13. September 2026 um 10.00 Uhr ganz im Zeichen des Jubiläums „90 Jahre Kreuzkampf“
- 27.09.: Hochamt um 10.00 Uhr aus Anlass des Kardinalsjubiläums in der Pfarrkirche, Rundfunkübertragung im NDR
- 17.-24.10.: Jubiläums-Wallfahrt für junge Menschen (16 bis 35 Jahre) nach Rom & Assisi; Infos & Anmeldungen über das Pfarrbüro, Kontakt: pfarrbuero@catharina-dinklage.de.
- 21.11.: Großes Jubiläumskonzert mit dem Kammerchor der Dommusik Münster, 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Catharina, Leitung: Alexander Lauer, Orgel: Justus Meinhard. Kartenvorverkauf über das Pfarrbüro.
- 22.11.: Christkönigsfest um 10.00 Uhr, Pontifikalamt zum Abschluss des Jubiläumsjahres mit dem Bischof von Münster in der Pfarrkirche St. Catharina
Gedenken in Billerbeck: Auch am Sterbeort von Bistumsgründer Ludgerus wird das Andenken an Bischof Clemens August von Galen wachgehalten: Pfarrer Hans‑Bernd Serries, seit zwanzig Jahren Propst in Billerbeck, verbindet das Gedenken an den 80. Todestag des Kardinals am 22. März mit dem Gedächtnis des Todestags von Ludgerus am 26. März 809. Seit 2009 geht die Gemeinde in Erinnerung an den heiligen Ludgerus am Sonntag vor dem Festtag den Sint‑Lürs‑Weg von Gerleve nach Billerbeck. So auch am Sonntag, 22. März. In diesem Jahr hat Serries kurze Impulse ausgewählt, die auch an den Seligen Clemens August, den 70. Nachfolger des heiligen Ludgerus, erinnern. Start ist um 14 Uhr an der Abteikirche Gerleve.
Auch in Billerbeck werden am 13. Juli, 20. Juli und 3. August jeweils um 18.30 Uhr erneut die historischen Galen‑Predigten gelesen. Eingebettet sind sie in die ökumenischen Friedensgebete, die seit einigen Jahren montags abends stattfinden. Am ersten Abend übernimmt der emeritierte Bischof Felix Genn die Lesung. Für die weiteren Termine haben Schulministerin Dorothee Feller und Landrat Christian Schulze Pellengahr zugesagt.
Predigt im Dom zu Xanten im Februar 1936 – 9. Februar 1936
Ihr wisst es, die Zeit ist da, wo nicht wenigen von uns solches Los zuteil wird. Wie wird die hl. Kirche, der Papst, die Bischöfe, die Priester, die Ordensleute, wie werden treue Kinder der Kirche heute in Deutschland öffentlich und ungestraft verunglimpft, verlästert und verhöhnt. Wie viele Katholiken, Priester und Laien sind in Zeitungen und Versammlungen angegriffen und beschimpft, aus Beruf und Stellung vertrieben und ohne Gerichtsurteil gefangen gesetzt und misshandelt worden. (…) Es gibt in deutschen Landen frische Gräber, in denen die Asche solcher ruht, die das katholische Volk für Martyrer des Glaubens hält, weil ihr Leben ihnen das Zeugnis treuester Pflichterfüllung für Gott und Vaterland, Volk und Kirche ausstellt, und das Dunkel, das über ihren Tod gebreitet ist, ängstlich gehütet wird. Und wie lastet vielfach schwerster Gewissensdruck auf Beamten und Angestellten, auf Eltern und Lehrern, die vor die Frage gestellt werden zu wählen zwischen Treue gegen Gott und ihrem christlichen Gewissen und dem Wohlgefallen und der Gunst derer, von denen ihre Stellung und gar ihr Lebensunterhalt abhängt!
Wundert euch nicht, wenn der gütige Gott Prüfungszeiten über uns kommen lässt. Unsere heilige Kirche ist die Kirche der Märtyrer. Die Antwort auf die Frage, wie es dahin kommen kann, gibt das Wort des Heilandes, der gesprochen hat: „Wenn die Welt euch hasst, so denket daran: mich hat sie vor euch gehasst. Wäret ihr von der Welt, so würde die Welt das Ihrige lieben. Weil ihr nicht von der Welt seid, sondern ich euch auserwählt habe von der Welt, darum hasst euch die Welt.“ (…) Die Antwort auf diese Frage gibt uns auch der Opfertod, der Martertod, der Heldentod Jesu Christi, der dem weltlichen Richter sich gehorsam stellte und vor ihm anerkannte, dass die obrigkeitliche Gewalt von Gott stammt; und der dann für die Wahrheit, die er verkündete, für seinen Anspruch als Sohn Gottes und König der Schöpfung anerkannt zu werden, das Todesurteil, Schmach und Kerker und Geißel und Dornenkrone und endlich den Kreuzestod freiwillig angenommen hat. (…) Gleich Christus, gleich den Aposteln, gleich den heiligen Märtyrern sind wir gehorsam der Obrigkeit, treu unserem Volke, gewissenhaft im Beruf, in der Arbeit, in der Familie, in der Gemeinde, opferwillig bis zum Einsatz des Lebens, wie St. Viktor und alle heiligen Soldaten, wie unsere tapferen Soldaten, die im Weltkrieg zu Tausenden ihr Leben für unser deutsches Vaterland eingesetzt und hingegeben haben. Aber wenn wir gleich jenen Heiligen vor die Frage gestellt werden, zu wählen zwischen irdischem Glück und Bekenntnis des Glaubens, zu wählen zwischen Götzendienst und Tod, dann wollen wir wie unsere tapferen Vorbilder mit Gottes Gnade feststehen im Glauben, dann wollen wir wie jene lieber in den Tod gehen als sündigen.
- HE2603225Galen

