Pressemitteilung

Armbruch auf dem Jakobsweg

  • 04.06.2026


Der deutsche Musikpädagoge und Konzert-Gitarrist Werner Hucks hat sich gleich für die ganz große Tour entschieden: Insgesamt 78 Tage war er unterwegs, von seinem Heimatort Siegen bis nach Santiago de Compostela. Lange schon hatte er von dieser Pilgerreise geträumt, doch berufliche Verpflichtungen haben sie immer wieder verhindert. Erst im Ruhestand, den Hucks 2025 angetreten hat, konnte es buchstäblich losgehen.

Allerdings hielt der Weg einige Hürden bereit. Hucks brach sich den Arm, musste die Reise unterbrechen. Der Rückblick auf seine Pilgerreise fällt trotzdem positiv aus: „Ein Burnout, den ich vorher hatte, der ist jetzt überwunden. Meine Beziehung zu Gott ist tiefer geworden. Ich habe mir mehr Zeit genommen zu beten, als ich es im normalen Alltag nehmen würde, und die Liebe zu meiner Frau ist tatsächlich durch die Entfernung tiefer geworden.“

Hucks gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der christlichen Musikszene im deutschsprachigen Raum. Als Konzert-Gitarrist, Komponist und Pädagoge hat er über Jahrzehnte hinweg sowohl künstlerisch als auch didaktisch gewirkt und dabei eine klare Verbindung zwischen musikalischem Anspruch und gelebtem Glauben geschaffen.

Ausbildung und Auftritte

Werner Hucks, am 23. Januar 1962 in Duisburg geboren, entwickelte früh eine enge Beziehung zur Musik. Bereits in jungen Jahren begann er mit dem Gitarrenspiel und zeigte schnell außergewöhnliches Talent. Seine Ausbildung war stark von klassischer Gitarrentechnik geprägt, zugleich öffnete er sich jedoch früh für verschiedene Stilrichtungen, darunter Folk, geistliche Musik und instrumentale Improvisation. 1986 wurde er zum bundesweit ersten Diplom-Musikpädagogen für Jazzgitarre. Diese stilistische Offenheit wurde zu einem Markenzeichen seiner Arbeit: Hucks verbindet technische Präzision mit emotionaler Ausdruckskraft und einer klaren inhaltlichen Botschaft.

Als Konzert-, Studio- und Begleitmusiker absolvierte Hucks national und international mehr als 2.000 Bühnenauftritte. Seine Programme zeichnen sich durch eine Mischung aus Eigenkompositionen, Bearbeitungen bekannter geistlicher Lieder und freien Improvisationen aus. Dabei steht weniger virtuose Selbstdarstellung im Vordergrund als vielmehr die Vermittlung von Atmosphäre und Inhalt. Ein zentrales Merkmal seiner Konzerte ist die kommunikative Nähe zum Publikum. Hucks versteht seine Auftritte nicht nur als musikalische Darbietung, sondern als ganzheitliches Erlebnis, bei dem Musik, persönliche Reflexion und geistliche Impulse miteinander verschmelzen.

Musikpädagoge und Komponist

Neben seiner Konzerttätigkeit hat sich Werner Hucks intensiv der musikpädagogischen Arbeit gewidmet. Er ist besonders bekannt für seine Gitarrenlehrwerke und Workshops, die sich an Anfänger ebenso wie an fortgeschrittene Musiker richten. Sein didaktischer Ansatz ist praxisnah und zugleich tiefgehend: Er legt großen Wert auf musikalisches Verständnis statt rein mechanischer Technik und fördert die Verbindung von Musik und persönlicher Haltung.

Hucks hat zahlreiche Stücke komponiert, die häufig im Spannungsfeld zwischen klassischer Gitarrenliteratur und moderner geistlicher Musik stehen. Seine Werke sind oft meditativ, melodisch zugänglich und zugleich technisch anspruchsvoll genug, um auch erfahrene Gitarristen zu fordern. Ein wiederkehrendes Element seiner Kompositionen ist die erzählerische Qualität: Seine Musik wirkt selten abstrakt, sondern transportiert Stimmungen, innere Prozesse und spirituelle Themen.

Bekennender Christ

Der christliche Glaube ist ein zentraler Bestandteil im Leben und Wirken von Werner Hucks. Er prägt sowohl seine künstlerische Ausrichtung als auch seine pädagogische Arbeit. Viele seiner Stücke und Konzertprogramme greifen biblische Themen, geistliche Lieder oder persönliche Glaubenserfahrungen auf. Dabei vermeidet Hucks jedoch plakative Darstellungen und setzt stattdessen auf musikalische Interpretation und Atmosphäre.

Auch sein Umgang mit Menschen ist stark von einem christlichen Menschenbild geprägt: Wertschätzung, Ermutigung und Authentizität stehen im Vordergrund. Gerade in Workshops wird deutlich, dass es ihm nicht nur um musikalischen Fortschritt geht, sondern auch um persönliche Entwicklung. Seine Auftritte haben häufig einen bewusst spirituellen Charakter. Zwischen den Musikstücken spricht Hucks über Glauben, Zweifel, Hoffnung und persönliche Erfahrungen. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Kunst und Verkündigung, ohne dass die musikalische Qualität in den Hintergrund tritt.

(Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.)

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