Die Diagnose erhielt Christian Lehmann bereits 2024. Zur Behandlung gehörte u.a. auch eine Chemotherapie, doch alle medizinischen Kniffe konnten ihn nicht heilen. Nach menschlichem Ermessen hat der Pfarrer nicht mehr lange zu leben – und weiß das auch: „Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich die Diagnose Darmkrebs bekommen und seit siebeneinhalb Monaten dann, dass dieser Krebs bösartiger und aggressiver war, als die Ärzte erwartet hätten. Dass eine weitere Therapie nicht sinnvoll ist und ich deshalb auch keine weiteren machen werde.”
Das Einzige, was Christian Lehmann jetzt noch helfen könnte, wäre ein Wunder, und natürlich betet er dafür: „Also wenn ich um das Wunder bitte, dann bin ich manchmal voller Hoffnung. Und dann denke ich auch mal wieder, die meisten erleben kein Wunder, warum sollte ich eins erleben?” Trost und Kraft bekommt der 48Jährige durch seine Familie, aber auch von seiner Gemeinde. Als er wegen der Chemotherapie immungeschwächt war und das Haus nicht verlassen konnte, haben sich draußen vor seiner Tür regelmäßig bis zu 60 Leute getroffen, um für ihn zu singen. Für Lehmann ist es „berührend und bewegend, dass die Gemeinde mit so viel Verständnis und Anteilnahme und Liebe reagiert. Das ist für mich ein Riesen-Geschenk. Ich bekomme so viel mehr als ich jemals gegeben habe.“
Seit ein paar Wochen ist Pfarrer Lehmann regelmäßig bei YouTube und Instagram, spricht dort über Themen, die ihn beschäftigen, z.B. über die Frage: „Was kommt nach dem Tod?“ Er hofft, dadurch Menschen weiterzuhelfen, die – wie er – auch viel durchmachen müssen. Sein Rat: „Vertrau doch auf Gott, vertraut auch auf Christus, denn er ist gerade auch in diesen Zeiten, in diesen schweren Zeiten bei dir. Tröstet, hilft. Und das erlebe ich auch.“
Der Link zum Instagram-Kanal von Pfarrer Christian Lehmann lautet https://www.instagram.com/jesus.vibes4u
- Den Tod vor Augen, aber Hoffnung im Herzen

