Pressemitteilung

Roboter in der Altenpflege

  • 04.06.2026


„Pepper“ gleitet auf Rollen über den Boden, doch je weiter es „nach oben“ geht, desto menschlicher wird sein Erscheinungsbild: Zwei bewegliche Arme und Hände, dazu ein Kopf mit großen Kulleraugen und vor der Brust ein Tablet-Bildschirm, der über ein Menü verschiedene (Inter)Aktionen anbietet. Dank eingebauter Sensoren und einer entsprechenden KI-Programmierung reagiert der Unterhaltungsroboter auch auf Sprache und Gestik.

Seit 2020 ist „Pepper“ schon in sechs stationären Seniorenzentren des Deutschen Roten Kreuzes in Fulda im Einsatz und fungiert dort u.a. als Sportleiter, Märchenerzähler, Quizmaster und Entertainer. In einer Pressemitteilung des DRK heißt es weiter: „Der kleine Roboter mit den großen Augen und kindlichen Gesten kann sowohl kleinere Seniorengruppen unterhalten und sie zum Mitmachen animieren. Aber seine ganze Stärke spielt er in der Einzelbetreuung aus: mit unterschiedlichen Schwierigkeiten gelingt Tag für Tag eine andere Anregung für das Gedächtnis und die mentale Fitness der Bewohner.“

„Pepper“ ist ausdrücklich kein Pflegeroboter. Seine Stärken liegen in der Kommunikation und Interaktion mit den Bewohnern*innen der Seniorenzentren. Auf diesen Gebieten sorgt er auch für Entlastung beim Pflegepersonal, die durch seinen Einsatz Zeit für andere Dinge gewinnen. Für echte pflegerische Arbeiten ist er dagegen schon rein technisch gar nicht in der Lage, erklärt DRK-Geschäftsführer Christoph Schwab: „Der kleine Entertainer kann weder Verbände wechseln, noch heben und umbetten oder Kopfkissen aufschütteln.“

Aufgrund seiner vielseitigen Fähigkeiten wird das Robotermodell „Pepper“ auch in Bereichen abseits der Altenpflege eingesetzt. Geeignet ist er u.a. auch für Messen, Bildungseinrichtungen, Museen oder Hotelrezeptionen. Hier könnt Ihr „Pepper“ in der Seniorenresidenz Marienheim in Siegen im Einsatz sehen: https://www.youtube.com/watch?v=M2llXxf5G34

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