Pressemitteilung

Weihnachten in NRW

Von Elvis Katticaren (kath.) - Krippenspiele, Familien-Gottesdienste oder klassische Christmette – überall in NRW wurde am Heilig Abend an die Geburt Jesu in Bethlehem erinnert. Natürlich auch in NRWs bekanntestem Gotteshaus, dem Kölner Dom.

  • 25.12.2025
  • Stefan Klinkhammer

INFO: Stern von Bethlehem leuchtet am Dom: Der goldene Kupferstern, der den Vierungsturm des Kölner Domes ziert, wird im Zeitraum zwischen Weihnachten (24. Dezember, 19.15 Uhr) bis zum Fest Taufe des Herrn in der Dunkelheit angestrahlt. Auch als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht in herausfordernden Zeiten.

Das macht Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine deutlich:
„Schon in den vergangenen Jahren haben wir so am Dom ein sichtbares Zeichen der Hoffnung an den Kölner Nachthimmel gezaubert. Immer wieder habe ich selbst gerne zu dem Stern hoch geschaut“, erinnert sich Kleine. „Auch als die Weihnachtsbäume auf den Plätzen und in den Geschäften längst abgebaut waren, da strahlte er und erzählte den Menschen, die den Dom von nah oder auch fern sahen, vom Geheimnis der Weihnacht.“

Die genauen Schaltzeiten für die Erleuchtung des Sterns:
24.12. ab 19:15 Uhr (bis 25. Dezember, 08:00 Uhr morgens)
ab dem 25.12. täglich ab 16:00 Uhr nachmittags bis 8:00 Uhr morgens
endgültiger Ausschaltzeitpunkt: 12.01., 08:00 Uhr morgens
Quelle: https://www.koelner-dom.de/glauben/advent#stern-von-bethlehem

Gottesdienste im Kölner Dom an Weihnachten, Silvester und Erscheinung des Herrn im Überblick

 1. Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, 25.12.2025
7:00 Uhr Heilige Messe
8:30 Uhr Hirtenmesse
10:00 Uhr Pontifikalamt mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki
12:00 Uhr Heilige Messe
17:30 Uhr Vesper zur Weihnachtszeit
18:30 Uhr Heilige Messe

2. Weihnachtstag, Freitag, 26.12.2025
Heilige Messen um 7:00 Uhr, 8:30 Uhr, 12:00 Uhr, 18:30 Uhr
Pontifikalamt um 10:00 Uhr

Silvester, Mittwoch, 31.12.2025
Jahresabschlussmesse um 18:30 Uhr mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki

Hochfest der Gottesmutter/Neujahr, Donnerstag, 1.1.2026
Heilige Messen um 7:00 Uhr, 8:30 Uhr, 10:00 Uhr, 12:00 Uhr
17:30 Uhr Vesper
Pontifikalamt um 18:30 Uhr

Erscheinung des Herrn/Heilige Drei Könige, Dienstag, 6.1.2026
Heilige Messen um 7:00 Uhr, 8:30 Uhr, 12:00 Uhr
Pontifikalamt um 10:00 Uhr und 18:30 Uhr

Die Trapezplatte an der Vorderseite des Dreikönigenschreins wird in der Zeit vom 6.1.-11.1.2026 abgenommen. An diesen Tagen ist der Binnenchor täglich zwischen 13:00 Uhr und 16:30 Uhr geöffnet.

Unser Gesprächspartner: Monsignore Robert Kleine, Kölner Stadt- und Domdechant, 1967 in Neuss geboren, seit 1993 Priester, 1997-2004 Domvikar und Schulseelsorger an der Domsingschule. 2004 Leiter der Abteilung Erwachsenenseelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat, Diözesanfrauen- und Diözesanmännerseelsorger sowie Präses des Diözesanverbandes der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Seit 2006 Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat, 2012 Vorsitzender des Bildungswerks der Erzdiözese Köln und Domdechant, seit dem 1. September 2012 Kölner Stadtdechant und Vorsitzender des Caritasrates. Kontakt: Domkloster 3, 50667 Köln, Tel. 0221 / 92 58 47-70, E-Mail: presse@katholisches.koeln.

Kölner Dom: Bereits an der Nordostecke der römischen Legionsstadt Colonia Agrippina gab es eine Vielzahl an Tempeln, Heiligtümern, Weihe- und Kultstätten. Um 300 n.Chr. baute dort der Kölner Bischof Maternus die erste christliche Kirchenanlage. Als sein späterer Nachfolger Rainald von Dassel 1164 die Gebeine der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln brachte, entwickelte sich die Stadt e zu einem der großen abendländischen Wallfahrtsorte. Erzbischof Konrad von Hochstaden legte am 15. August 1248 den Grundstein der für die Reliquien gebauten Kathedrale und „Hohen Domkirche Sankt Peter und Sancta Maria“ – sie sollte das größte Bauwerk nördlich der Alpen werden. Gebaut wurde bis 1560, als der Bau aus Mangel an Kapital und Interesse der Bürger beendet wurde. Mit neuer Begeisterung nahm man 1842 den Bau wieder auf. 1863 war das Innere fertiggestellt, mit den beiden 1880 vollendeten Türmen war der Dom das höchste Bauwerk der Erde.

Der Domschatz in den unterirdischen Gewölberäumen des 13. Jahrhunderts an der Nordseite des Domes zeigt kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder, Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen vom 4. bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen und fränkische Grabfunde. Die wechselvolle Geschichte der Kölner Kathedrale präsentiert sich in dieser einzigartigen Kombination von historischen Gewölberäumen mit Resten der römischen Stadtmauer, Säulen vom Vorgängerbau des Domes, moderner Architektur und der neuartigen Präsentation des Domschatzes. Die größte Kirche Deutschlands ist mit ihren 157,38 Metern Höhe nach der Moschee von Casablanca in Marokko mit 172 Metern und dem Ulmer Münster mit 162 Metern das dritthöchste Gotteshaus der Welt. Links: www.koelnerdom.de , www.dombau-koeln.de .

Damit ist der Kölner Dom nicht nur ein imposantes Bauwerk, sondern steckt auch voller spannender Geschichten. Der begehbare Südturm des Kölner Doms ist 157,22 Meter hoch, der Nordturm mit 157,18 Metern nur etwas kleiner. Wer aber vom separaten Zugangsbauwerk an der Seite des Doms zu Fuß nach oben will, braucht gut 5 bis 7 Minuten. Nicht so trainierte Zeitgenossen allerdings sind inklusive Pause in der Glockenstube auf ungefähr 53 Metern bestimmt dreimal länger unterwegs. Zunächst führt eine Wendeltreppe bis auf knapp 75 Meter hinauf, die letzten Höhenmeter bis zur Aussichtsplattform bewältigt man über eine Metalltreppe. 97 Meter geht es insgesamt Richtung Himmel, 533 Stufen sind zu steigen. Wer im Rechts-Links-Verkehr von oben entgegenkommt, macht den Gang schon mal eng. Doch oben wird man mit einem Panorama-Blick über die Innenstadt Kölns, den Rhein und bis zum Siebengebirge belohnt. Das DOMFORUM bietet für Besucher, die das Glockenläuten erleben wollen, spezielle Glockenführungen an. Dazu wird den Besuchern ein professioneller Hörschutz zur Verfügung gestellt.

Öffnungszeiten: März – Oktober 09:00 – 18:00 Uhr, November – Februar 09:00 – 16:00 Uhr, der letzte Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Schließung der Turmbesteigung möglich. Eine Reservierung ist für die Turmbesteigung nicht nötig.

Führung durch das Dach: Auch der Gang durch das Dach bietet erstaunliche Perspektiven. Denn die Konstruktion stammt nicht aus dem Mittelalter, sondern aus der Zeit der industriellen Revolution. Die filigrane Eisenkonstruktion ist älter als der Eiffelturm und hat unbestreitbare Vorteile: Sie dient vor allem dem Feuerschutz – ein wichtiges Thema mit Blick auf den Brand der Kathedrale in Paris. Zu erkunden gibt es hoch über der Stadt auch unbekannte Turmräume mit Depots und Werkstätten der Dombauhütte. Zuletzt belohnt eine der spektakulärsten Aussichten, die Köln zu bieten hat. Nur geeignet für höhenfeste und schwindelfreie Personen. Grundsätzlich sind etwa 240 Stufen zu überwinden. Infos zur Führung: Dauer: Circa 90 Minuten, Öffentliche Führung: 22,50 € pro Person. Tickets für öffentliche Führungen sind sowohl online, als auch im DOMFORUM (zu den Öffnungszeiten) für den Rest des Monats und die nächsten beiden Monate erhältlich. Max. 4 Tickets pro Buchung. Teilnahme erst ab 16 Jahren, keine Ausnahmen möglich. Gruppenführungen sind immer für den laufenden und die nächsten drei vollen Monate buchbar, spätestens aber bis 14 Tage vor dem Termin. Gruppenpreis: 270 € für maximal 12 Erwachsene, die maximale Gruppengröße beträgt 12 Personen. Bei einer höheren Anzahl an Teilnehmern buche man eine zweite Führung. Hier Führung buchen: https://www.domfuehrungen-koeln.de/sonderfuehrungen/dach .

Buch-Tipp: Klaus Hardering: Jenseits der Gewölbe – Ein Führer über die Dächer des Kölner Domes, Verlag Kölner Dom, ISBN: 978-3-922442-36-3, 15 Euro (direkt zum Shop: https://koelner-domverlag.de/shop/produkt/jenseits-der-gewoelbe/ )

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Dies ist ein Beitrag der katholischen Redaktion KiP-NRW für das Kirchenmagazin "Himmel & Erde" im NRW-Lokalfunk. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Chefredakteur Dr. Christof M. Beckmann | Redaktion KiP-NRW | 0208 - 46849961 | Mail: beckmann@kip-nrw.de
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